Fröhlich und bunt: Eulen-Torte

_MG_7370Für Freunde und Bekannte süße Überraschungen zu kreieren ist nicht immer einfach. Doch was macht man für eine Torte wenn man sie selber bei sich bestellt? Etwas verwirrend? OK – wir machen einen kleinen Rückblick. Vor einigen Wochen überlegte ich mir was ich meinen Freunden an meiner Bday – Party servieren möchte. Das Hauptgericht war kein Problem. Wir haben einen Catering beauftrag. Zu einem runden Geburtstag darf man sich das auch als Schwabe einmal gönnen. 🙂 Aber was mache ich als Nachtisch? Schließlich wollte ich etwas eigenes, speziell für meine Lieben gezaubertes, machen. Eine Mouse mit Pralinen – hatten wir erst. Ein kleines Törtchen mit Praline – gebacken, getestet und für so crazy befunden, dass ich es für einen Gastbeitrag zur Seite gelegt habe. Warum nicht mal wieder eine Torte. Meine letzte ist ja auch schon länger her. Das Innenleben war sehr schnell gefunden. Ich wollte schon so lange eine Sacher nach Oma Buchholz machen. Aber wie verpacke ich das Ganze? Welche Dekoration? Viele Zeichnungen später habe ich doch etwas anderes gemacht. 😉

 Zunächst habe ich meine kleine Eule hergestellt und sie so bunt wie möglich verziert. Der zweite Teil der Dekoration ist ein Ast. Diesen habe ich nur grob mit Ganache bepinselt damit er eine möglichst natürliche Struktur beibehält. Die Krispie-Dekorationen habe ich nur mit einem Tuch zugedeckt und sie während der Pausen zur Seite gestellt. Sie müssen nicht kühl gestellt werden.

Vor genau einer Woche habe ich meine Sacher Torte nach Oma Buchholtz gemacht. Ich habe mich bewusst für diese Torte entschieden um ganz entspannt auf die 40 zu laufen zu können 🙂

Sachertorte nach Oma Buchholtz

Zutaten:
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g gesiebten Puderzucker
  • 1 Päck. Vanillezucker
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 8 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 2 EL Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 7 EL Marillenlikör
  • 1 Glas Marillenmarmelade
Zubereitung:

Die Zartbitterschokolade klein hacken und im Wasserbad verflüssigen. Anschließend Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mit Hilfe des Küchenhelferleins die Butter cremig rühren. Den Puderzucker und Vanillezucker zur Butter geben und schaumig schlagen. Danach die abgekühlte Schokolade einrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach in die Butter-Schokomasse rühren. Die Eiweisse mit einer Prise Salz schmierig schlagen. Es darf nicht zu steif werden!!! Das Mehl, den Kakao und das Backpulver in eine weitere Schüssel sieben.
Abwechselnd die Mehlmischung und den Eischnee unter die Buttermasse rühren. In eine gefettete ( 28er) Springform füllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Ober-/ Unterhitze) für ca. 60 min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nach dem backen sollte der Kuchen gut auskühlen.
Nach dem Auskühlen die Torte wagerecht halbieren. Aus der Marillenmarmalade und dem Marillenlikör eine Einstreichmasse herstellen. Ich habe das Ganze mit dem Rührstab einmal kurz aufgeschlagen. Die untere Hälfte des Kuchens gut damit einstreichen und die obere Hälfte auflegen. Danach auch von außen satt einstreichen. Sobald die Tortenoberfläche wieder abgetrocknet ist mit der Ganache einstreichen. Die Torte danach in einen Kuchenbehälter geben und für sechs Tage an einen kühlen Ort (Keller) stellen. Damit sie gut durch ziehen kann.

Zwei Tage vor dem Fest habe ich die Torte mit Fondant überzogen.

Den Fondant habe ich mit meinen neuen Farben von Pati-Versand eingefärbt. Ich bin total begeistert von der farbtiefe dieser Farben. Ich kann sie nur empfehlen. Um das grün herzustellen habe ich eine Teelöffelstielspitze benötigt.

Als Dekoration habe ich meinen Krispie – Ast und meine Eule mit etwas Icing fixiert und als Gras, grün gefärbtes Icing mit der Gras-Spitztülle drapiert. Drei kleine Blümchen sollen das grün etwas pimpen.

Da die meine Eule das Highlight der Torte sein sollte habe ich auf weitere Dekorationen bewusst verzichtet.

 

Die aktuelle Torte ist immer die tollste – Aber in meine kleine Eule bin ich richtig verliebt. Da sie aus Rice-Krispies ist kann ich sie auch noch für längere Zeit betrachten. Sie bekommt einen gläsernen Platz in meiner Küche.

Fazit der Gäste:

Optisch fanden alle die Torte super! Geschmacklich schmeckte dreien die Torte sehr gut. Vier fanden sie gut und drei der Gäste meinten sie wäre  trocken. Insgesamt ein gutes Ergebnis, wie ich finde. Oder was meint Ihr?