Maronencremesuppe

IMG_4050Meine Jungs sind absolute Suppenkasper und immer gerne zum testen bereit. Damit eine Suppe aber in die Kategorie „Lieblingssuppe“ aufsteigen kann braucht es doch einiges. 

Zutaten:
  • 500 g Maronen
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 Schalotten
  • 1 Rosmarinzweig
  • 150 ml trockenen Weißwein (Müller-Thurgau)
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz & weißer Pfeffer
  • 2 x 2 cl Whiskey
Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Die Maronen zunächst auf der gewölbten Oberseite kreuzweise mit einem scharfen Messer einschneiden. Dabei darauf achten nicht nur die Schale, sondern auch die darunter liegende braune Samenhaut einzuschneiden. Dies verhindert, dass die Maronen so zu sagen explodieren. Die Maronen in eine Auflaufform geben und mit etwas Wasser besprenkeln.

Nun dürfen es sich die Maronen für ca. 20 – 25 Minuten im Backofen bequem machen.

In dieser Zeit die Schalotten klein würfeln und den Rosmarinzweig unter kaltem Wasser abspülen, mit einem Küchentuch etwas abtrocknen.

Nach dem rösten sollten die Maronen kurz auskühlen und zügig von der Schale befreit werden. Nun die Maronen klein würfeln und in zwei Portionen aufteilen (2/3 – 1/3).

Das Rapsöl im Topf erhitzen und die Schalotten mit dem Rosmarinzweig dazu geben. Wenn die Schalotten glasig sind dürfen auch die Maronen (2/3) dazu gegeben werden.  Alle Zutaten für 2 – 3 Minuten rösten und dann mit dem Weißwein ablöschen.

Den Weißwein etwas einköcheln lassen und dann die Gemüsebrühe dazu geben. Das Süppchen darf nun auf mittlerer Stufe für ca. 30 Minuten leicht köcheln. Danach den Rosmarinzweig entfernen und die Suppe im Mixer fein pürieren. Die pürierte Maronensuppe darf wieder zurück in den Topf,  die Sahne dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abgedeckt hält die Suppe sich warm.

Die restlichen Maronen (1/3) werden nun in einer Pfanne angebraten und mit 2 cl Whiskey abgelöscht.

In der Zwischenzeit die Maronensuppe in Gläser oder Teller verteilen. Pro Teller einen Esslöffel beschwipste Maronen dazu geben und servieren.

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Das Süppchen eignet sich sehr gut für die anstehenden Feiertage als Vorspeise.

Fazit: Göttergatte und ich fanden den Geschmack der Maronen sehr interessant. Die leichte Süße war zunächst irritierend aber wir werden sie in der kalten Jahreszeit definitiv noch öfter machen. Aufgrund des hohen Stärkegehaltes, welcher ein pelziges Gefühl am Gaumen hinterlässt, schmeckte sie unserem Junior nicht.

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