Lichtbox: Super Mario geht ein Licht auf

Zum 40. Geburtstag hatte mein Göttergatte einen 20 Jahre alten Super Mario bekommen. Damit dieser entsprechend gewürdigt wird, hat er sich sofort an die Arbeit gemacht und eine Lichtbox (Standfuß) in der Optik eines Fragezeichen-Würfels gemacht. 

Göttergatte zieht um

In unserer Wohnung haben wir keinen Werkraum oder ähnliches. Daher verwirklicht mein Mann seine DIY-Projekte immer auf der Dachterrasse oder dem Wohnzimmer. Aktuell sind beide Bereiche jedoch nicht möglich und da dieses Projekt nicht an einem Tag zu bewältigen war, fragte er kurzerhand seinen Chef ob er sich in der Betriebsgarage ausbreiten könne. Gefragt, getan und er ward nicht mehr gesehen. 🙂

Verwendete Materialien:

Bauphase

Nachdem er sich die Materialien im nächsten Baumarkt besorgt hatte, begann er mit dem zusägen des MDF-Holzes. Zunächst fertigte er sechs Platten an,  welche den Würfel ergeben sollten. Mit der Stichsäge und einer kleinen Papierschablone wurden die Fragezeichen ausgesägt. Anschließend machte er sich mit Hilfe des Forstnerbohrers an die vier Löcher und die Fragezeichen. Leider hatte er sich für 19mm dickes MDF-Holz entschieden, was sich im Nachhinein als besonders hartnäckig beim zusägen erwieß. Aber am Ende kann man den Würfel sogar als Sitzhocker nutzen…

Leider habe ich nicht mitbekommen ob diese Arbeiten ohne Flucherei vorüber gingen. Allerdings kann ich es mir vorstellen. Nach Hause kam auf jeden Fall ein von Kopf bis Fuß mit Holzstaub überzogener Mensch. 🙂 Doch der Quader stand. Das Motto „Farbe“ war für den zweiten Abend geplant.

Da alles zügig von statten gehen sollte, vertraute er auf die Worte des Fachberaters und kaufte einen speziellen Holzlack, welcher ohne Grundierung mit einmal streichen decken sollte. Trotz Skepsis überlies ich meinen Mann seinem Schicksal und ließ ihn einsam in der Garage zurück.

Zum Glück ist diese sehr weit weg von meinem Büro und ich konnte die Beschimpfungen nicht hören. Als ich ihn nach einigen Stunden besuchte war er jedoch am motzen wie ein Großer. Der Lack wollte einfach nicht decken und es war bereits die dritte Schicht aufgetragen.

Innerlich hörte ich eine hämische Stimme „Das habe ich Dir doch gleich gesagt!“ aber ich ließ mir nichts anmerken. Er war schließlich stinkig für zwei. Um sich etwas abzureagieren hatte er in der Zwischenzeit die Plexiglasscheiben mit der Schleifmaschine bearbeitet und sie waren richtig schön milchig geworden. Dadurch schimmert später die Lichterkette nicht sichtbar durch das Glas und wird schön indirekt verteilt.

Ich schnappte mir den gelbverschmierte Riesen und wir machten uns auf den Heimweg.

Zielgerade in Sicht

Am dritten Tag nutze er die Frühstückspause, um eine vierte Lackschicht aufzutragen und die Mittagspause, um die Plexiglasscheiben mit Heißkleber zu befestigen und die LED Streifen anzubringen.

Am Ende von Tag drei, hatte Mario eine würdiges Podest in Form der Lichtbox. Der Einzige welcher kritisierte war natürlich mein Göttergatte. Alle anderen inkl. Familie finden die Lampe einfach nur sehr gut gelungen.

Wie gefällt Dir die Box? Über einen Kommentar würde sich auch mein Mann sehr freuen. 😀

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