Whisky Karamell und dazu ein Stückchen Schokolade

whiskyschokoladeAuf der Suche nach einem tollen Kuchen für die sonntägliche Kaffeeklatschrunde wollte ich etwas backen, dass zum Whisky-Karamell von Katharina Küllmers passt.

Vor einiger Zeit habe ich ihr Buch entdeckt und war sofort verliebt. Sie ist Food-Fotografin und entwickelt tolle Rezepte. Ihr Blog ess.raum ist absolut lesenswert und ihre gesammelten Werke in Aromen Feuerwerk für mich eine Empfehlung für jeden, der gerne in der Küche zaubert.

Bereits beim ersten durchblättern war ich hin und weg von dem Karamell-Rezept. Für mich passt ein saftiger Schokoladenkuchen perfekt dazu.

Zutaten für Kastenform:
Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und eine Kastenform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Den Earl Grey Tee zubereiten und maximal drei Minuten ziehen lassen. Den Tee mit Kakao und Kardamon in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. Den Topf zum abkühlen zur Seite stellen. Den Zucker mit den Eiern im Küchenhelferlein schaumig rühren. Die Buttermilch und das Öl dazu geben und die Tee-Kakao-Mischung zufügen. Das Mehl mit Backpulver und Salz sieben und Esslöffelweiße in die Eiermasse geben.  Die Teigmasse in die Kastenform einfüllen und bei 180°C Umluft für 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen und den Schokoladenkuchen für ca. eine Stunde auskühlen lassen.

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Als Glasur für den saftigen Schokoladenkuchen habe ich mich, wie bereits erwähnt für ein Rezept aus Aromen Feuerwerk entschieden. Also nichts wie los und einen Whisky besorgt. Anhand der Online-Bewertungen habe ich mich für einen Glen Grant Single Malt entschieden.

Zutaten:
  • 130 g Zucker
  • 200 g Sahne
  • 60 ml Whisky
  • 1/2 TL Salz
  • 60 g Butter
Zubereitung:

Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und langsam die Sahne und den Whisky zugeben. VORSICHT – es spritzt!! Die Karamellsahne für ca. 15 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren bis sie eine „sirupartige Konsistenz“ erreicht hat. Danach das Salz und die Butter zugeben und das Karamell etwas abkühlen lassen.

Da ich sehr ungeduldig war, habe ich das Karamell in einen Messbecher gegeben und diesen in ein kaltes Wasserbad mit Eiswürfeln gestellt. Das Karamell immer wieder umrühren, denn es darf nicht komplett abgekühlt sein. Wenn es eine zähe Konsistenz erreicht hat darf es langsam über den Schokoladenkuchen.

Dafür den Küchen idealerweise auf ein Kuchengitter stellen und Backpapier darunter geben. Somit hält sich die Nacharbeit in Grenzen.

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Den Kuchen auf eine Tortenplatte geben und bis zum servieren noch etwas abkühlen lassen. Ich hatte mich für eine Platte meiner Schwiegermutti entschieden. Sie hatte diese vor vielen Jahren in ihrer kreativen Töpferphase selbst hergestellt und ich hänge sehr an ihr.

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Fazit: Der Schokoladenkuchen ist perfekt für alle Schokoholiker und ist alleine schon eine Sünde wert. Die Glasur erinnerte uns an Werther´s Bonbons mit einem fruchtigen Schuss. Das Karamell wabert durch die ganze Wohnung und das Arome zergeht auf der Zunge. Ich werde es definitiv öfter machen!!!

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