Weihnachtliche Lebkuchen-Himbeer-Torte

lebkuchenhimbeerNach dem Plätzchen backen, Geschenke shoppen durch die Kaufhäuser hetzen, geplantes wieder umwerfen und dem restlichen alljährlichen vorweihnachtlichen Chaos rücken die besinnlichen Tage im Kreise der Lieben immer näher. Dafür heize ich meinem Backofen gerne noch einmal so richtig ein.

Zum Fest darf es noch einmal so richtig pompös weihnachtlich sein. Deshalb möchte ich heute meine Weihnachtstorte 2015 präsentieren. Sie ist gespickt mit feinen Gewürzen, leckeren Früchtchen und gaaaanz viel Liebe. 

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Die Tortenböden sollten mindestens zwei Tage vor dem Zusammenstellen der Torte gebacken werden damit die Gewürze gut durch ziehen können.

Zutaten für eine 26er Springform:
  • 150 g Marzipan
  • 2 EL Wasser
  • 1 Orangen
  • 8 Eier (M)
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Salz
  • 180 g feinen Zucker
  • 300 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 1 Päck. Backpulver
Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.

Das Marzipan in einer Schüssel zerbröseln und die zwei Esslöffel dazu geben. Das Marzipan kurz in der Mikrowelle erhitzen damit es weich wird. Die BIO Orangen heiß abwaschen und mit einer kleinen Reibe die Schale abreiben. Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Marzipan, dem Lebkuchengewürz und dem Orangenabrieb im Küchenhelferlein cremig aufschlagen.

Das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Das Eiweiß mindestens 20 Minuten steif schlagen. Desto mehr Luft in Eiweiß ist desto besser geht der Kuchen später auf.

Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen und gut sieben.

Die Eiweißmasse vorsichtig unter die Eigelbmasse heben und anschließend die Mehlmischung unterheben.

Den Biskuit nun für 35 -40 Minuten in den Backofen geben. Nach der Backzeit die Stäbchenprobe nicht vergessen und gut auskühlen lassen. Nach dem auskühlen darf der Kuchen bis zur Weiterverarbeitung in Klarsichtfolie gepackt werden.

Als Füllung habe ich mich für eine Himbeer-Buttercreme entschieden.

Zutaten:
  • 6 Eier (M)
  • 250g feiner Zucker
  • 750 g weiche Butter
  • 250 g Himbeeren
Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker in der Rührschüssel des Küchenhelferleins schaumig rühren. Danach die Eimischung unter ständigem rühren über einem heißen Wasserbad auf 85°C erhitzen. Anschließend muss die Creme in einem kalten Wasserbad mit Hilfe eines Hand-Rührgerätes aufgeschlagen werden. Währenddessen die Butter im Küchenhelferlein aufschlagen, bis sie eine cremige Konsistenz hat und schön weiß ist.

Die Himbeeren fein pürieren und durch ein Sieb drücken damit keine störenden Kernchen in die Buttercreme gelangen.

Die Butter und das Himbeerpüree löffelweiße mit dem Schneebesen unter die Eiercreme heben.

Damit im Törtchen auch noch ein paar der frechen Früchten Platz bekommen, habe ich weitere 250 g Himbeeren püriert, gesiebt und abgedeckt bereit gestellt.

Nun darf es endlich an das Zusammenbauen der Torte gehen.

Den Marzipan-Kuchen in vier Böden aufschneiden und den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring einspannen.

Damit das Törtchen noch etwas crunchy wird, habe ich 120 g Nougat in der Mikrowelle erwärmt, 50 g Cornflakes und einen Teelöffel Lebkuchengewürz dazu gegeben. Alles gut vermengen und zügig auf den ersten Boden verteilen. Die Masse kühlt rasch ab.

Nach dem abkühlen drei Esslöffel Himbeerbuttercreme verteilen und glatt streichen. Den zweiten Boden auflegen, zwei EL Himbeer-Gelee und zwei Esslöffel Himbeerpüree darauf verstreichen und wieder  drei Esslöffel Buttercreme darauf geben. Den dritten Boden auf die gleiche Art einschichten.

Den vierten Boden als Deckel auflegen und die Torte für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die restl. Buttercreme mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur stehen lassen.

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Den Tortenring lösen und die Torte mit einer dünnen Schicht Buttercreme einstreichen und erneut für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Noch zwei weitere dünne Schichten auf dem Törtchen platzieren damit vom inneren der Torte nichts mehr durchblitzen kann.

Die Torte durfte sich dann im Kühlschrank ausruhen, während ich den Schoko-Rand herstellte. Dafür 50g Zartbitter-Schokolade klein hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Währenddessen den Umfang der Torte abmessen und die Höhe festlegen. Ich habe mich für einen 10 cm Rand entschieden. Idealerweise verwendet man für einen Tortenrand spezielle Tortentransfer-Folie. Da ich allerdings keine mehr vorrätig hatte, habe ich mir mit Backpapier beholfen. Dafür ein Stück Backpapier mit 78 cm x 10 cm zurecht schneiden. Die weiche Schokolade mit Hilfe eine Palette verteilen und für ca. 30 Minuten abkühlen lassen. Die Schokolade sollte bereits angezogen haben jedoch noch beweglich sein.

Den Schoko-Rand um die Torte legen, etwas andrücken und kurz ruhen lassen damit sich die Schokolade mit der Buttercreme verbinden kann. Anschließend das Backpapier vorsichtig abziehen.

Um den Übergang zwischen Schokolade und Buttercreme etwas aufzuhübschen habe ich drei Esslöffel Buttercreme in einen Spritzbeutel gegeben und mit einer Rosentülle Falten aufgespritzt.

Danach darf das Törtchen wieder in den Kühlschrank.

Als weihnachtliche Dekoration habe ich mich für Lebkuchen-Schneeflocken entschieden. Dafür hatte ich bereits einige Tage vor dem herstellen der Torte ein paar Schneeflocken mit meinem Lebkuchenteig produziert und diese mit Icing gepimpt.

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Um die Schneeflöckchen zu befestigen habe ich mit Buttercreme in einen Spritzbeutel gegeben. Mit der Rosentülle zwei Falten Spritzen und die Schneeflocke etwas schief aufsetzen.

Fertig ist das weihnachtliche Törtchen. Wenn Du dich vielleicht fragst, was ich meinen Lieben zu Weihnachten 2014 servieren durfte dann schau Dir gerne mein glitzerndes Törtchen an.

Ich wünsche Dir und deinen Lieben ein wunderschönes, besinnliches, harmonisches Weihnachtsfest.