Kurztrip in den Norden

Hamburg-01Einmal jährlich bin ich in der schönen Hansestadt mit ihren vielen Kirchen, vielen Brücken und noch mehr Inspirationen. Dieser Besuch sollte eine kleine Überraschung für meine Kollegen werden und ein Power-Sightseeing für unseren Junior.

Wir düsten am Samstag Morgen los nach Sottrum, um an einem Grillevent meines Chefs teilzunehmen. Die siebenstündige Fahrt verlief ohne große Zwischenfälle mit einem kurzen Stop in Hannover. Den Abend genossen wir mit meinen Kollegen und einem gigantischen 5-Gänge-Menü. Unser Chef verwöhnte uns mit Lachstoast, gefüllten Gemüsesorten, gerolltem Schweinefilet, argentinischem Rind mit verschiedenen Würzsalzen und den gegrillten Abschluss machte Annas mit Ahoi-Brause.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück in Richtung Hamburg auf.

Nach dem Checkin in unser Hotel machten wir uns auf zum ersten Touri-Stop: Die Sternschanze stand auf dem Programm und im besonderen wollte ich den Jungs das Delta Bistro zeigen. Wenn ich denn mal die Öffnungszeiten beachtet hätte: Sonntag geschlossen. Aber die Schanze hat ja noch mehr zu bieten. Wir schlenderten gemütlich durch die Straßen auf der Suche nach einem Plätzchen in einem der vielen Kaffees und Restaurants. Leider ohne Erfolg da nicht nur wir das schöne Wetter genießen wollten. Also schlenderten wir noch etwas durch den Schanzenpark und machten uns gegen Nachmittag wieder in Richtung Innenstadt auf. Dort angekommen empfing uns an einer Bäckerei ein köstlicher Zimtduft. Immer der Nase nach genossen wir ein frisches, warmes Franzbrötchen. Unser Junior war hin & weg. Er hat eine neue Lieblings-Leckerei entdeckt.

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Am Abend trafen wir uns mit einem guten Freund in der Langen Reihe, um im Cafe Gnosa zu plaudern. Neben dem Cafe Uhrlaub und Frau Möller ist das Cafe Gnosa eines meiner Lieblingsfleckchen in dieser Straße.

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Zum shoppen habe ich es bisher nie in die Lange Reihe geschafft. Aber die Läden sehen schon von außen kunterbunt und einladend aus. Vielleicht beim nächsten mal?

Den Montag morgen starteten wir mit typischem Hamburg-Wetter. Das sollte uns jedoch nicht stören, denn auf dem Plan stand die Speicherstadt. Dort angekommen besuchten wir zunächst die Kaffeerösterei.

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Umhüllt von den Düften der köstlichsten Kaffeebohnen genossen wir Koffein in den verschiedensten Formen.

Frisch gestärkt stürzten wir uns in das Getümmel des Miniatur-Wunderlands. Ich als absoluter nicht Eisenbahn-Fan muss gestehen: Es gibt für jeden etwas zu sehen. Mein Augenmerk lag somit auf ganz anderen Kleinigkeiten.

Nach dem wir die Welt im kleinen besichtigt hatten, wollten wir uns den Hafen in voller Größe anschauen. Somit machten wir uns auf den Weg zu den Landungsbrücken und genossen eine einstündige Bootsfahrt.

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Eine große Hafenrundfahrt ist wirklich sehenswert. Allerdings haben wir erst nach der Bootsfahrt erfahren, dass es eine Kombi-Karte gibt. Eine Stadtrundfahrt plus die große Hafenrundfahrt für 30 Euro.

Zurück in der Innenstadt machten wir uns auf den Weg zu Otto´s Burger in der Langen Reihe 1-5. Meine Männer sind absolute Burger Fans und wollten daher testen ob sie mit den getesteten Burgern in der Mutterstadt mithalten können.

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Der Burger Laden ist klein aber fein. Der Service ist absolut top nur die Fritz Cola Flaschen sind sehr klein. Allerdings haben wir festgestellt das die Fläschchen in Hamburg allgemein klein gehalten sind. Die Burger sind himmlisch, sättigend und doch nicht zu übertrieben groß. Die smokey Majo ist eine perfekte Ergänzung zu den Pommes. Nur zu Süßkartoffel-Pommes passt sie leider nicht. Das Besteck fanden wir etwas irritierend.

Burger ist man doch nicht mit Messer & Gabel. oO

Unser Junior musste gestehen, dass nur der Zsa Zsa Burger in Berlin noch einen Ticken besser ist. 😉

An unserem letzten Tag in Hamburg zeigte sich das Wetter von seiner nordischen Seite. Es regnete – Aber wie sagen die Hanseaten: So lange der Regen nicht von der Seite kommt ist alles gut!

 

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Um noch möglichst viel von der schönen Stadt zusehen entschieden wir uns für eine „Hop on-Hop off“-Tour mit einem Zwischenstopp am „Michel“.

Unser Stadtführer Andi erzählte so manchen Schwank aus der Hamburger Geschichte und erklärte uns das manches in der Hansestadt einfach auch passend gemacht wird.

Als wir wieder an den Landungsbrücken ankamen mussten wir ein leckeres Franzbrötchen genießen. Der Duft zog uns einfach magisch an. Frisch gestärkt ging es in den Untergrund. Wir wollten uns den alten Elbtunnel anschauen. Der Tunnelgang ist ein absolutes MUSS für jeden Touri.

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Nach einem Abstecher im Hard Rock Cafe stand endlich shoppen auf dem Plan. Wir machten uns auf den Weg zur Shopping-Meile Hamburgs. Am Jungfernstieg angekommen machten die Jungs einen kurzen Halt im Apple Store. Durch die Europapassage ging es weiter in die Mönckebergstraße und den Abschluss machte der größte Saturn-Markt Europas.

Nach einem leckeren Krabbenbrötchen machten wir uns auf den Weg an die Innen-Alster und ließen dort den letzten Abend ausklingen.

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Wir hatten in den 2 1/2 Tagen sehr viel gesehen doch einiges mussten wir für den nächsten Trip aufheben.

Tips für Hamburg:

  • Beim nächsten Mal besorgen wir uns vorab die Hamburg Card, mit der wir einiges sparen können. #schwabenmodus
  • Otto´s Burger sollte man unbedingt testen.
  • Mindestens einmal ein Franzbrötchen genießen.

Habt Ihr noch Tips für unseren nächsten HH Trip?