Kleine Adventsmitbringsel: Lebkuchen

IMG_4052Vor der Adventszeit machte ich mir Gedanken was ich denn zu anstehenden Besuchen bei lieben Freunden , Bekannten , Verwandten und Bloggern mit bringen könnte. Da ich kein großer Plätzchenbäcker bin, dass Ganze aber einen Weihnachtlichen Touch haben sollte, bin ich auf die Idee zu meinen ersten Lebkuchen gestoßen.

Im Netz gibt es Unmengen an Rezepten aber irgend wie hatte jedes Rezept mindestens eine Zutat die mir nicht passte. Also kreierte ich mein eigenes Rezept. 🙂

Zutaten:
  • 250 g Waldhonig
  • 250 g braunen Zucker
  • Abrieb einer BIO Orange
  • Abrieb einer BIO Zitrone
  • 100 g weiche Butter
  • 3 EL Kakao
  • 1 Päck. Lebkuchengewürz
  • 650 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 2 cl Korn
  • 15 g Pottasche
Zubereitung:

Den Honig mit dem braunen Zucker in einen Topf geben und erwärmen. Die Zuckerkristalle  sollte sich während des erhitzens komplett auflösen. Die Orange und Zitrone unter heißem Wasser abwaschen, trocknen und mit einer kleinen Küchenreibe die erste Schicht der Schale entfernen. Der Abrieb darf nun auch in den Topf. Die Butter in kleine Würfel schneiden und ebenfalls mit dem Kakao und dem Lebkuchengewürz in den Topf geben. Unter ständigem rühren mit Hilfe eines Schneebesens alles gut erhitzen. Einmal kurz köcheln lassen und zur Seite stellen.

In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und der Prise Salz vermengen.

Die beiden Eier in einem Glas verquirlen und in die Mehlmischung geben. Das Ganze dem Küchenhelferlein übergeben und gut vermengen.

07.12.14 Update: Für den Lebkuchenteig unbedingt den Knethacken verwenden!

In einem Schnapsglas den Korn mit der Pottasche vermischen. Die Asche sollte sich komplett aufgelöst haben. Nach dem auflösen darf der Korn ebenfalls in die Rührschüssel.

Das Helferlein auf mittlerer Stufe laufen lassen und die etwas abgekühlte Lebkuchenmischung dazu geben.

Den Teig nun für ca. 8 – 10 Minuten gut durch kneten. Es sollte sich ein glänzender zäher Teig bilden.

Anschließend den Teig mit mehlbestäubten Händen aus der Rührschüssel nehmen und in Frischhaltefolie einpacken.

Der Teig ist sehr zäh! Daher wird ordentlich Muskelkraft benötigt. 😉

Nun darf sich der Teig für mindestens eine Woche ausruhen. Er sollte an einem kühlen, trockenen Ort (Keller) gelagert werden.

Wenn der Tag des großen Backens ansteht, den Teig aus der Folie nehmen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte nochmal gut durchkneten. Den Teig in drei Portionen aufteilen. Eine Portion darf zur Verarbeitung gleich liegen bleiben. Die anderen Beiden nochmal in Frischhaltefolie einschlagen.

Aus dem Teig können mit Hilfe von Ausstechern die verschiedenen Weihnachtsmotive ausgestochen werden. Natürlich kann man sich auch eine Schablone für ein Lebkuchenhaus zurecht schneiden.

Ich habe mich für Ausstecher von Miss Etoile in Form von kleinen Schildchen entschieden. Die Cookie Cutter hatte ich während einer Shoppingtour bei Bake A Wish erstanden.

Den Teig ausrollen, die ausgestochenen Einzelteile auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für zwei Stunden ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit die Lebkuchen mit einer Mischung aus einem Eigelb (M) und 2 EL Milch bestreichen. Nun dürfen die Lebkuchen in den vorgeheizten Backofen. Sie sollten ca. 13 – 15 Minuten bei 180°C (Ober – / Unterhitze) gebacken werden.

Den Ofen aber immer im Auge behalten. Die Lebkuchen sollten nicht zu dunkel gebacken sein da sie sonst einen bitteren Nachgeschmack haben.

Ich habe mich für eine Verzierung mit Royal Icing entschieden.

Zutaten:
Zubereitung:

Das Eiweiß mit einer Prise Salz nicht ganz steif geschlagen und den  Puderzucker dazugeben. Die Icing-Masse sollte zäh und spritzfest sein. Das Icing in Portionen zu 1/3 und 2/3 aufteilen. In die 1/3 Portionen den Zitronensaft geben und diesen mit einem Schneebesen gut untermischen. Bei der 2/3 Portion habe ich mich für ein frostiges Blau entschieden. Das weiße Icing mit Klarsichtfolie abdecken und kühl stellen.

Das blaue Icing in einen Spritzbeutel mit kleinem Loch geben. Zunächst mit dem Icing einen blauen Rahmen ziehen. Diesen kurz anziehen lassen und dann das Innere füllen. Das Icing sollte nun gut trocknen. Ideal sind ein paar Stunden.

Nach dem Trockenen des blauen Icings kann es an das verzieren gehen. Dafür das weiße Icing ebenfalls in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. Als Verzierung kann alles verwendet werden. Linien, Sterne, Glocken einfach alles was Ihr mit Weihnachten verbindet.

Die Lebkuchen sollten nun sehr gut trocknen. Als das Icing komplett ausgehärtet war habe ich sie in kleine Tütchen verpackt und mit Bändern gepimpt.

Sie sind ein ideales Mitbringsel für liebe Freunde.

Dekoration: Butterbrottüten , Dekor-Klebebänder