Geht das auch mit Tee? Shortbread immer!!11

shortbread1Seit einigen Monaten bin ich vom Kaffee-Junkie zum Genießer von Tee übergegangen. Früher war dies für mich unvorstellbar. Niemals konnte ich auf meinen heißgeliebten Kaffee verzichten und es waren täglich an die sechs Tassen. Die Menge an sich stellte nicht das Problem da, schon eher das ich meistens erst zum trinken kam wenn dieser bereits kalt war. Als sich auch noch ein Zwicken im Magen einstellte blieb mir nichts anderes übrig als mich nach einer Alternative um zu sehen. Nach einem Besuch bei Fahrenkamp stand mein Entschluss fest es mit Tee zu versuchen. Nach einer längeren Testphase hatten wir uns für Lord of Grey entschieden. Der Tee verbesserte nicht nur mein Wohlbefinden sondern lies auch ein neues Ritual in unseren Tagesablauf einziehen. Der Nachmittagstee am Wochenende. Göttergatte und ich nutzen diese Augenblicke um dem Streß zu entfliehen, uns auszutauschen und gemeinsame Pläne zu schmieden.

Allerdings fehlte irgend wie immer so ein klitzekleines Häbchen passend zum Tee. Auf der Suche nach etwas stielvollem bin ich auf schottisches Gebäck gestossen und habe es natürlich sofort getestet. Irgend wie fehlte mir etwas und so experimentierte ich bis ich „unser“ Rezept gefunden hatte und das beste daran: Ich kann es backen, in eine Dose geben und habe es immer zum Tee griffbereit.

Als ich während den Vorbereitungen für unseren „Torten-Stammtisch“ überlegte was ich beisteuern konnte. Was aber natürlich als kleines Giveaway möglich wäre viel mir sofort unser Teegebäck ein.

Zutaten:
  • 250 g weiche Butter weich
  • 125 g feinen Zucker
  • 250 g Mehl 550
  • 125 g Gries
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer gemahlen
Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker, im Küchenhelferlein, schaumig schlagen. Anschließend Mehl, Grieß, Salz, Zimt und Ingwer in eine Schüssel sieben und langsam dazugeben. Wenn sich alle Komponenten gut verbunden haben den Teig auf die Arbeitsfläche geben, ausrollen und nach belieben mIt einem Ausstecher, eine gewünschte Form ausstechen oder einfach in Streifen, Quadrate, Dreiecke (Tortenstücke) schneiden.

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Ich hatte mich für eine Richtungsschild-Form entschieden damit die Kekse zum Thema Alice im Wunderland passen. Da ich keinen solchen Ausstecher zur Hand hatte und wir noch den 3D Drucker von Dremel zum testen hatten, druckte ich mir einfach kurzerhand einen Ausstecher aus.

Die Gebäckstücke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 160°C (Umluft) für 25 – 30 Minuten backen. Nach dem backen dürfen die noch heißen Shortbreads mit ordentlich Zucker betreut werden.

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Für meine Alice Shortbreads habe ich mich für eine Icing Dekoration entschieden und daher auf den Zucker in herkömmlicher Form verzichtet. Als die Shortbreads gut ausgekühlt waren habe diese mit Royal Icing und einer kleinen Tülle beschriftet und eingetütet.

Shortbread eignet sich immer als kleines Mitbringsel – nicht nur für Tee-Trinker. 🙂

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